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Erin LaBarge

Erin LaBarge

Global Lead, Volunteer Strategy & Employee Engagement
SAP
SAP
USA

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  • Freiwilligenarbeit
  • CSR Strategie

Erin LaBarge, Global Lead, Volunteer Strategy & Employee Engagement bei SAP, arbeitet im Global Corporate Social Responsibility Team des Unternehmens und leitet die internationale Strategie für Mitarbeiterengagement und Freiwilligenarbeit.

Ziel des Programms

Die übergreifende CSR-Strategie von SAP konzentriert sich auf drei Bereiche: den Aufbau digitaler Kompetenzen, die Beschleunigung von Social Business und die Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit. Die Einbindung der Mitarbeiter in zielgerichtete, wirkungsvolle Aktivitäten ist der Schlüssel und die Grundlage für die Umsetzung dieser Strategie.

Das Ziel bei SAP war es schon immer, den Mitarbeitenden ein breites Spektrum an Möglichkeiten zu bieten, welches ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung der charakteristischen CSR-Programme und Partnerschaften sowie den strategischen Investitionen der SAP schafft. Dadurch hat das Team die Möglichkeit, die Mitarbeitenden einzubeziehen und es gibt ihnen Freiraum, sich Themen zu widmen, die ihnen wichtig sind, sich an sozialen Projekten zu beteiligen und sich weiterzubilden um ihre Führungsqualitäten zu verbessern.

SAP glaubt fest daran, dass ein tieferes Verständnis der sozialen und ökologischen Probleme unserer Welt die Mitarbeitenden dazu inspirieren kann, zu verstehen, dass sie selbst etwas bewirken können. Daher haben sie die Art und Weise, wie sie ihre Mitarbeitenden einbinden und engagieren, in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt.

Einige dieser Bemühungen sind eine Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und die eingeschränkte Möglichkeit der Mitarbeitenden, persönlich zusammenzukommen. Aber eigentlich geht es SAP auch um die Erkenntnis, dass Mitarbeiter sich eher in der Lage fühlen, sich zu engagieren, wenn sie ein tieferes Bewusstsein dafür haben, wie die am stärksten unterversorgten und entrechteten Gemeinschaften der Welt von Armut, fehlendem Zugang zu Bildung, Hunger usw. betroffen sind und wie sie (und SAP) in einzigartiger Weise helfen können. 

Bevor sie ihre jetzige Position als Leiterin der globalen Volunteering Strategie von SAP antrat, leitete Erin die Freiwilligenprogramme des Unternehmens in der Region Nordamerika. In dieser Zeit konnte sie ein unglaubliches Netzwerk von „Volunteer Ambassadors“ aufbauen und unterstützen. Dabei handelt es sich um engagierte und zielstrebige Mitarbeitende, die zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit bei SAP ehrenamtliche Engagements für ihre Kollegen:innen leiten.

SAP unterstützt ihre Mitarbeitenden bei der Übernahme dieser Führungsrolle, indem sie ihnen Tools, Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungen für Botschafter in aller Welt anbietet.

Die Ressourcen werden aber in jeder Region unterschiedlich eingesetzt. Alle haben das gemeinsame Ziel, die Mitarbeitenden zu motivieren, sich an dem Programm zu beteiligen, wie das in Verschiedenen Abteilungen umgesetzt wird, variiert jedoch stark.

Aus diesem Grund war es für SAP schon immer wichtig, ein starkes globales Fundament für die Förderung des freiwilligen Engagements zu schaffen und dabei Raum für regionale Besonderheiten zu lassen, damit sich die Mitarbeiter als Teil eines größeren Ganzen fühlen und gleichzeitig vor Ort in ihrer eigenen Gemeinde einen Beitrag leisten können.

Start der neuen Freiwilligenkampagne „April Spring Into Service“

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Während ihrer Arbeit an regionalen CSR-Programmen starteten Erin und das nordamerikanische CSR-Team die Initiative „Spring Into Service“, um dem Interesse der Mitarbeitenden in den USA und Kanada gerecht zu werden, sich das ganze Jahr über in ihren lokalen Gemeinden zu engagieren. Zuvor hatte das Unternehmen seine Mitarbeitenden nur im Monat Oktober im Rahmen des „Month of Service“ dazu aufgerufen, sich freiwillig zu engagieren, das hat sich durch die neue Initiative geändert. Dadurch wird den Mitarbeitenden vermittelt, dass sie auf die Unterstützung von SAP zählen können, um sich ehrenamtlich und für gemeinnützigen Organisationen und ihre Gemeinde zu engagieren.

Alles begann damit, dass die Mitarbeitenden den Wunsch äußerten, mehr Gutes zu tun. Dadurch kam im Nordamerika-Team die Idee auf, ganzjähriges Engagement zu fördern und den Mitarbeitenden zu verdeutlichen, was es bedeutet, sich bei SAP ehrenamtlich einzusetzen. Die Mitarbeitenden stellen häufig Fragen wie „Darf ich auch außerhalb des Monats Oktober Freiwilligenarbeit leisten?“, wodurch dem Team bewusst wurde, dass es noch einiges zu tun hatte, um den Mitarbeitenden in ihrer Region zu vermitteln, welche Möglichkeiten es gibt, sich bei SAP ehrenamtlich zu engagieren. 

Die neue Initiative war außerdem eine gute Möglichkeit, um mit einer starken Kommunikation ins neue Jahr zu starten.

Zu Beginn eines jeden Jahres lädt das CSR-Team alle Mitarbeitenden in Nordamerika zu Informationsveranstaltungen ein, um sie über die allgemeine, globale CSR-Strategie von SAP sowie über regionale Programme und Partnerschaften in Nordamerika zu informieren. Dadurch wird es den Mitarbeitenden leicht gemacht, sich an der „April Spring Into Service“ Initiative zu beteiligen, zu verstehen, was es bedeutet, als „Volunteer Ambassador“ zu agieren oder sich für die Teilnahme an einer bevorstehenden Freiwilligenveranstaltung anzumelden.

Mehr als 1.000 Mitarbeiter wurden bei der Zielsetzung eingebunden

Ein großer Teil der globalen CSR-Strategie von SAP konzentriert sich darauf, Mitarbeitenden mit einem bestimmten Ziel zu verbinden und ihnen durch freiwilliges Engagement Lern- und Führungskompetenzen zu vermitteln. Aus regionaler Sicht ging es bei der Initiative „Spring Into Service“ von SAP North America daher nie darum, die CSR-Partnerschaften von SAP oder die verschiedenen Schwerpunktbereiche zu unterstützen, auf die sie sich strategisch ausgerichtet haben und in die sie investieren. Vielmehr war es eine Gelegenheit für die Mitarbeitenden, die Unterstützung von SAP zu nutzen und sich eigenständig für die Anliegen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen – und dabei gleichzeitig einen Beitrag zu den Bemühungen des Unternehmens um soziale Verantwortung zu leisten.

Der Erfolg dieser Bemühungen, das Bewusstsein der Mitarbeiter in Nordamerika für das Angebot an Freiwilligenarbeit in Unternehmen zu schärfen und das ganze Jahr hindurch Wirkung zu zeigen – und der Beginn der COVID-19-Pandemie Anfang 2020 – veranlasste SAP zu der Überlegung, wie sie mit ihrer einmal jährlich stattfindenden, globalen Initiative „October Month of Service“ einen ähnlichen Ansatz verfolgen könnte.

Die erste Anpassung dieses Programms, das bereits seit 15 Jahren lief und das größte Engagement von SAP für ihre Mitarbeitenden darstellte, wurde im Oktober 2020 ins Leben gerufen. Beim „Month of Service“ ging es nun nicht mehr nur um Freiwilligenarbeit, sondern auch um die Förderung des Lernens. Das gesamte globale CSR-Team arbeitete hart daran, den Mitarbeitenden einen dynamischen Kalender mit Vorträgen zu bieten, die ihnen helfen sollten, die großen sozialen und ökologischen Probleme zu verstehen, in deren Verbesserung SAP investiert.

Dies erwies sich als großer Erfolg, der 270.000 Lernstunden der Mitarbeiter ermöglichte und zeigte, dass die Bewusstseinsbildung ein starker Motivator sein kann, wenn es darum geht, Mitarbeitende mit einem Ziel zu verbinden.

Daher wurde 2021 das Jahr, in dem SAP den „Month of Service“ im Oktober zu einer ganzjährigen Initiative weiterentwickelte, die nun als „Moments of Service“ bekannt ist. Nachdem Erin Anfang 2022 ihre neue Position angetreten ist, hat sie die Art und Weise, wie ehrenamtliches Engagement bei SAP gefördert wird, völlig neu gestaltet und strukturiert.

Das gesamte globale CSR-Team arbeitete zusammen, um eine weitere inspirierende Vortragsreihe für die Mitarbeitenden zu entwickeln. Dabei wurden führende Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb von SAP an den Tisch geholt, um den Mitarbeitenden zu verdeutlichen, wie und warum SAP in die Schwerpunktbereiche ihrer globalen CSR-Arbeit sowie in die gesamte Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens investiert.

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